Erste Schritte in die Berufspraxis für zukünftige Gesundheits- und Krankenpflege-Azubis

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Projekt „Schüler für Schüler“ - wenn Schüler von Schülern lernen

In der Woche vom 26. März bis 29. März werden 11 Auszubildende des Klinikums in den Pfeifferschen Stiftungen ihre ersten Erfahrungen in der Pflegepraxis machen. Die Azubis lernen nach vier Wochen theoretischem Unterricht zu Beginn ihrer Ausbildung den Stationsalltag kennen und somit ihr künftiges Arbeitsumfeld. Das Besondere dabei ist: Sie werden von Schülern des dritten Ausbildungsjahres angeleitet. Diese organisieren den Wechsel von der Theorie in die Praxis so, dass er auch gut und „sanft“ gelingt. Das Projekt „Schüler für Schüler “ ermöglicht es den Azubis, abseits des regulären Stationsalltags in Ruhe zu üben.  Fragen, wie z.B. „Wie läuft eigentlich der Stationsalltag ab? Wo befindet sich was im Dienstzimmer und auf der Station? Wie wird die Arbeit dokumentiert und wie gelingt es im hektischen Pflegealltag den Überblick zu behalten?“ sollen am Ende der Projektwoche geklärt sein.
„Schüler für Schüler ist ein Projekt, in dem es auch darum geht, dass Schüler selbst ihre bisher erworbenen Fähigkeiten in Theorie und Praxis auf den Klinikstationen an neue Schüler weitergeben. Damit können sie die in ihrer Ausbildung erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen und den eigenen Kenntnisstand  reflektieren“, erläutert Tobias Bruckhaus, Geschäftsführer des Bereiches Gesundheit der Pfeifferschen Stiftungen, das Projekt.
Die Schüler, die gerade erst ihre Ausbildung begonnen haben können durch dieses Projekt erste Praxiserfahrungen mit einem Paten erleben, wodurch ihnen ihre Ängste vor der Berufspraxis genommen werden.

Das Projekt „Schüler für Schüler“ findet zweimal pro Jahr im Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen statt. Die Mitarbeiter im Krankenhaus halten sich dabei im Hintergrund und greifen nur bei Bedarf ein.

 

Franziska Jahn, 3. Ausbildungsjahr (r.), erläutert Sandra Berger, 1. Ausbildungsjahr, die Dokumentation
(© Pfeiffersche Stiftungen)