© Michael Uhlmann

Klinik für Anästhesiologie, Intensivtherapie und Schmerztherapie

Sprechstunden

Montag 11:00 - 15:30 Uhr
Dienstag 09:30 - 15:30 Uhr
Mittwoch 09:30 - 15:30 Uhr
Donnerstag 11:00 - 15:30 Uhr
Freitag 09:30 - 15:30 Uhr

Anästhesie

Die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie, Intensivtherapie und Schmerztherapie führen jährlich 3850 Narkosen durch, dabei beträgt der Anteil der Regionalanästhesien ca. 40 Prozent. Wir versorgen Patienten anästhesiologisch für alle operativen und invasiven Fachgebiete des Hauses:

  • Allgemeine, Bauch-, Endokrine (Hormonelle Störungen) und Plastische Chirurgie
  • Orthopädische und unfallchirurgische Operationen
  • Kardiologische Eingriffe (Einsetzen von speziellen Herzschrittmachern und Defibrillatoren)
  • Untersuchungen und Behandlungen in der Klinik für Radiologie (CT)

Entsprechend der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur erhöht sich der Anteil der Hochrisikopatienten jährlich. Unsere Patienten vom Säugling bis zum Hochbetagten werden in modernen OP-Sälen, die mit neuester Narkosetechnik ausgestattet sind, optimal betreut.

Für die Überwachung und Betreuung unmittelbar nach Operationen unter Narkose steht ein modern ausgestatteter Aufwachraum zur Verfügung.

Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit mit unseren operativen Kollegen wirken wir unterstützend mit bei der medikamentösen Einstellung von Schmerzpatienten. Weiterhin haben wir die Möglichkeit Kathetertechniken zur postoperativen Schmerztherapie einzusetzen.

Nach der Operation sorgen wir für eine angepasste Schmerztherapie.

In unserer Anästhesiesprechstunde werden die Patienten über die möglichen Narkoseverfahren aufgeklärt und individuell ausführlich beraten. Eventuell noch erforderliche Untersuchungen in Bezug auf Narkose und Operation werden besprochen bzw. zeitnah eingeleitet.

Intensivtherapiestation

Die mit neuester Überwachungstechnik und Beatmungsgeräten ausgestattete interdisziplinäre operativ-konservative Intensivstation steht unter organisatorischer Leitung der Klinik. Bei schweren Erkrankungen und nach großen Operationen können unsere Patienten optimal behandelt werden.

Eigenblutspende

Leiterin: OÄ Dipl.-Med. Ch. König

Entnahmezeiten: Montag und Donnerstag 8.00 Uhr - 12.00 Uhr nach Terminvereinbarung

Besondere Beachtung finden bei uns fremdblutsparende Maßnahmen. Jährlich werden ca. 250 Eigenblutspenden durchgeführt.

Außerdem wird vor allem bei orthopädischen Eingriffen regelmäßig das während der Operation verloren gegangene Blut mittels maschineller Autotransfusion (Cellsaver) gesammelt, aufbereitet und dem Patienten zurückgegeben.

Durch die Kombination von Eigenblutspende und perioperativer maschineller Autotransfusion können viele Patienten ausschließlich mit Eigenblut versorgt werden. Auf diese Weise wird jährlich die Gabe von ca. 1300 Fremdblutkonserven umgangen.

Leitung

Dr. med. Frank Heres

Chefarzt

Dr. med. Frank Heres

Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatz­be­zeich­nun­gen: Notfallmedizin und spezielle Anästhe­sio­lo­gische Intensivmedizin, OP-Manager

Telefon
0391 / 8505 - 9400
Weiterbildungs­er­mäch­ti­gungen
  • Anästhesiologie einschließlich 12 Monate Intensivmedizin im Verbund mit Dr. Thomalla (Zeitlicher Umfang: 36 Monate)
  • Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin im Verbund mit Dr. Thomalla (Zeitlicher Umfang: 6 Monate)

Kontaktdetails

Multimodale Schmerztherapie

Die Ursachen für die Entwicklung von chronischen Schmerzen können vielfältig sein.
Untersuchungen haben sowohl biologische Faktoren (Verletzungen, Bandscheibenvorfälle, Nervenschäden) als auch psychosoziale Faktoren (Stress, berufliche Belastungen, Konflikte) als Auslöser bzw. Verstärker chronischer Schmerzen identifiziert.

Chronischer Schmerz hat im Gegensatz zum akuten Schmerz die Warnfunktion verloren und gilt als eigenständige Erkrankung. Hier ist die Suche nach der Ursache oftmals schwierig und eine erfolgversprechende Behandlung nur in Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen möglich.

Wir behandeln Patienten mit chronischen Schmerzen deshalb interdisziplinär nach dem bio-psycho-sozialen Konzept.

Unser Team

Die schmerztherapeutische Behandlung im Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen erfolgt interdisziplinär unter anästhesiologisch/schmerztherapeutischer Leitung. Ärztliche Kollegen anderer Fachrichtungen (z. B. Orthopädie, Innere Medizin, Chirurgie) sind in die Behandlung mit integriert. Gemeinsam mit den zum Therapeutenteam gehörenden Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sozialarbeitern und dem Pflegepersonal erstellen wir für unsere Patienten einen individuellen Therapieplan.

Unser Team besteht aus:

  1. dem ärztlichen Schmerztherapeuten
  2. der Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)
  3. den Physiotherapeuten
  4. den Ergotherapeuten
  5. dem Pflegeteam

Wir versuchen, die Individualität der Betroffenen und ihrer Schmerzen zu erfassen und zu verstehen, um die Beschwerden lindern zu können.

Die Behandlung

Die Behandlung erfolgt stationär und beinhaltet die Erstellung und Umsetzung eines individuellen Therapieplanes, dessen Ziele gemeinsam mit dem Patienten besprochen werden. Neben der medikamentösen Therapie finden sowohl psychotherapeutische Einzelund Gruppengespräche statt sowie eine intensive krankengymnastische Behandlung, in der manualtherapeutische sowie osteopathische Verfahren Anwendung finden.

Die angewandten ergotherapeutischen Verfahren beinhalten Körperwahrnehmung, Tages- strukturierung sowie spezielle bewegungsschulende Verfahren. Komplettiert wird unser Angebot durch Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson sowie Imaginationsverfahren.

Ziel der Behandlung

Ziel der Behandlung ist es:

  • die Schmerzwahrnehmung und -empfindung zu regulieren und damit den Schmerz zu lindern
  • Schmerzbewältigungsstrategien gemeinsam zu erarbeiten
  • eigene Ressourcen zu erkennen und auszubauen
  • Schon-/Vermeidungsverhalten aber auch unangemessene Durchhaltetendenzen abzubauen
  • die medikamentöse Therapie zu optimieren

Entscheidend dabei ist eine angepasste realistische Zielperspektive deren Hauptaugenmerk in der aktiven Lebensgestaltung zur Verbesserung der Lebensqualität liegt.

Krankheitsbilder

  • Chronische Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (z. B. Rückenschmerzen, muskuläre Schmerzsyndrome, Gelenkschmerz, Schmerzen bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis)
  • Chronische Schmerzsyndrome mit somatischer und psychischer Ursache
  • Chronische Schmerzsyndrome bei Erkrankungen des Nervensystems (z. B. Phantomschmerz, Schmerzen bei Polyneuropatien, Radikulär- und Pseudoradikulärsyndromen)
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • CRPS
  • Ischämieschmerzen
  • Tumorschmerzen

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • medikamentöse Therapieverfahren (Tabletten, Pflaster, Infusionen)
  • Psychologische Verfahren (psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche, Hypnotherapie und Imaginative Verfahren, Schmerzbewältigungstraining, Stressbewältigung, kognitive Umstrukturierung etc.)
  • Entspannungsverfahren (autogenes Training, PMR)
  • Physiotherapie (Manualtherapie, Krankengymnastik, Physiotherapie im Bewegungsbad, Kinesiotape, Schröpfen, Osteopathie etc.)
  • Ergotherapie (motorisch-funktionelle Verfahren)
  • TENS
  • Erstellen eines Eigenübungsprogrammes
  • TLA (therapeutische Lokalanästhesie, Neuraltherapie)
  • Sozialberatung

Leitung

Oberarzt

Dr. med. G. Mirzow

Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie

Telefon
0391 / 8505 - 9400

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