© Viktoria Kuehne

Besuch der Bundesbildungsministerin im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe

Am 16.04.2019 begrüßte das Team des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe Magdeburg die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, in seinen Räumen auf dem Gelände der Pfeifferschen Stiftungen.

Begleitet wurde sie von der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, der Staatssekretärin Beate Bröcker sowie den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Falko Grube und Tobias Krull.

Die Delegation hatte unter anderem die „Konzertierte Aktion Pflege“ der Bundesregierung zur Ausbildungsoffensive Pflege zum Anlass genommen, um sich vor Ort ein Bild über die Pflegeausbildung zu machen und mit Auszubildenden und Akteuren der Pflegeschule zu sprechen.

Pflegeausbildung in ein gutes Licht rücken

Im Fokus stand das Thema „Neue Pflegeausbildung ab 2020“, da deren Umsetzung alle Beteiligten vor neue Herausforderungen stellt. In Sachsen-Anhalt wurden 2018 ressortübergreifende Lenkungsgruppen zur Umsetzung der Pflegeberufe-Reform – federführend durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration – eingesetzt, die sich aktiv darum bemühen, alle notwendigen Schritte bis zum Start der generalistischen Pflegeausbildung einzuleiten.

Die pädagogische Geschäftsführerin des Bildungszentrums Christina Heinze freute sich über das Interesse an der Pflegeausbildung: „Wir haben die Chance die Pflegeausbildung in ein gutes Licht zu rücken und darzustellen, was die Pflegeausbildung und die Pflege alles kann.“

Die Bundesfamilienministerin betonte, dass mit der neuen Pflegeausbildung die Möglichkeiten der künftigen Absolventen steigen. So können diese nach der generalistischen Ausbildung ihr Arbeitsfeld frei wählen, wie zum Beispiel die Altenpflege, die Kinderkrankenpflege oder die Akutpflege im Krankenhaus. Dabei wird das Schulgeld flächendeckend im ganzen Land abgeschafft. 

Der Besuch bot genügend Zeit, um mit den Auszubildenden und den Mitarbeitenden des Bildungszentrums ins Gespräch zu kommen und auch schwierige Situationen anzusprechen. Hier zeigten sich die Politikerinnen und Politiker besonders interessiert, hörten genau zu und versprachen einige Aspekte auf Länder- und Bundesebene zu besprechen.

Generalistische Pflegeausbildung auf gutem Weg

Es gibt noch viel zu tun, ehe mit der neuen Pflegeausbildung 2020 begonnen werden kann. Hier sind vor allem die Finanzierung, die curriculare Neuordnung der Ausbildung, aber auch die Kooperation mit den ausbildenden Einrichtungen von Bedeutung. 

Mit dem Besuch wurde deutlich, dass sowohl im Bund als auch im Land die Bereitschaft vorhanden ist, alles zu tun, um dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken. Geschäftsführerin Christina Heinze resümierte nach dem Besuch zufrieden: „Ich bin besonders stolz auf das Team des Bildungszentrums und unsere Auszubildenden, die mit viel Freude und Enthusiasmus das Berufsbild Pflege vorgestellt haben. Es zeigte sich, dass das Bildungszentrum bereits gut auf die generalistische Pflegeausbildung vorbereitet ist.“

Das Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Magdeburg bildet theoretisch in der Gesundheits- und Krankenpflege für das Klinikum Magdeburg, das Klinikum Pfeiffersche Stiftungen, die Lungenklinik Lostau, das SALUS Fachklinikum Bernburg, das Universitätsklinikum Magdeburg, die MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg, die MEDIAN Klinik Flechtingen und das AWO Krankenhaus Calbe aus. Ab 2020 wird in der neuen Pflegeausbildung zur PFLEGEFACHFRAU und zum PFLEGEFACHMANN ausgebildet. Außerdem ist das Duale Studium in Therapie- und Pflegewissenschaften mit Bachelor of Science möglich, der dann ein weiterführendes Masterstudium in Pflegepädagogik, Pflegemanagement und Pflegewissenschaft ermöglicht.

Gruppenbild Besuch der Ministerinnen Giffey und Grimm-Benne im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe
Die gesamte Delegation vor dem Eingang zum Bildungszentrum
Gruppenbild Besuch der Ministerinnen Giffey und Grimm-Benne im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe
von links: Pädagogin Bibiana Philipp, Auszubildende Katharina Hocke, Dr. Franziska Giffey, Petra Grimm-Benne, Tobias Krull, Beate Bröcker und Pädagoge Timm Kausmann

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